Pastellzeichnungen zeichnen sich durch eine aussergewöhnliche Leuchtkraft und Farbbrillanz aus. Tierportraits in Pastell entfalten besonders auf getönten Zeichenkartons ihre ganze Wirkung.
Die Pastellkreide liegt samtig und matt auf dem Papier, lässt sich wunderbar mischen und in vielen Schichten aufbauen. Der Malgrund ist dabei bewusst leicht rau, vergleichbar mit sehr feinem Sandpapier, sodass die Farbe gut haften kann.
Wie bei der Kohle lassen sich die Pigmente verwischen, um weiche Übergänge und atmosphärische Flächen zu schaffen. In den oberen Schichten arbeite ich anschliessend mit feinen Pastellstiften, um Details wie einzelne Haare oder Strukturen präzise herauszuarbeiten. So entsteht ein Tierportrait, das zwischen Zeichnung und Malerei steht und bewusst nicht fotorealistisch, sondern malerisch interpretiert ist.
Pastellzeichnungen sind empfindlich, da die Pigmente nahezu lose auf dem Papier liegen. Übliche Fixative würden die Leuchtkraft und Opazität, insbesondere heller Farben, deutlich mindern und werden daher nur sehr zurückhaltend eingesetzt.
Aus diesem Grund müssen Pastell Tierportraits stets mit Passepartout gerahmt werden, um einen direkten Kontakt zwischen Bildoberfläche und Glas zu vermeiden und das Werk dauerhaft zu schützen.

Wenige Werke, bewusst ausgewählt

Duchess

Gelber Labrador

Luna

Melissa

Pferdeportrait
Es sind nicht alle entstandenen Arbeiten hier gezeigt.
