Was man umgangssprachlich einfach „Bleistift“ nennt, ist in Wirklichkeit ein Graphitstift. Die Mine im Stift ist eine Mischung aus Graphit und Ton. Sie wird in verschiedenen Härtegraden hergestellt. Genau diese unterschiedlichen Härte- und Weichheitsgrade machen Graphit so vielseitig.
Mit härteren Härtegraden lassen sich sehr feine, helle Linien und präzise Details zeichnen, während weichere Härtegrade dunklere Töne und weichere Übergänge ermöglichen. Durch die Kombination verschiedener Härtegrade entsteht eine grosse Bandbreite an Grautönen – von ganz hell bis tiefschwarz.
Beim Zeichnen eines Tierportraits arbeite ich immer mit mehreren dieser Stifte gleichzeitig. So kann ich Fellstrukturen aufbauen, Volumen modellieren und Licht und Schatten differenziert ausarbeiten.
Bei sehr dunklen Tieren oder grossen dunklen Flächen verwende ich jedoch nicht ausschliesslich normale Graphitstifte. Reines Graphit kann auf dem Papier, vor allem wenn es flächig eingesetzt wird, je nach Lichteinfall störend glänzen. Gerade bei Tieren mit schwarzem Fell würde eine grosse, gleichmässig schattierte Fläche sonst unruhig wirken und spiegeln.
Deshalb arbeite ich in solchen Bereichen mit speziellen Stiften mit hohem Russanteil. Diese erzeugen ein tiefes, mattes Schwarz ohne Graphitglanz und erlauben es mir, dunkle Partien ruhig, samtig und gleichmässig darzustellen, während die Lichter bewusst stehen bleiben.
Auch wenn das Material auf den ersten Blick schlicht wirkt, erlaubt es eine erstaunliche Tiefe und Differenzierung – und genau das macht Graphit für mich zu einem idealen Medium für Tierportraits.

Arbeiten konzentriert auf Tonwerte.

Für immer im Herzen

Männer-Portrait

Gotcha!

Bereit für neue Abenteuer!

Podenco Rüde Bilbo

Lola macht Siesta

Fohlen Amigo auf der Weide

Felix

Es sind nicht alle entstandenen Arbeiten hier gezeigt.
